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Wer steht hinter Quand on Danse?

Porträt von Sonia Alonso Vilches

Tanz als lebendiges Band ​

Für Sonia ist Tanz nicht nur eine künstlerische Disziplin. Er ist ein Raum für Kreativität, für das Zusammenleben und für die Anerkennung anderer.

Seit über zwanzig Jahren ist sie Tanzlehrerin; sie absolvierte eine Ausbildung in lateinamerikanischem und modernem Tanz, bevor sie ihren Horizont nach und nach erweiterte. Heute sieht sie den Tanz als praktisches Mittel, um benachteiligte Gruppen zusammenzubringen und zu unterstützen. 

Im Rahmen des Programms Quand on Danse arbeitet sie insbesondere in Altenheimen. Die Bewegungen sind manchmal langsamer und die Körper zerbrechlicher, doch der Tanz bleibt ein Moment der Freude und der Verbundenheit.

Die Arbeit mit diesen Gruppen erfordert eine spezielle Vorbereitung. Sonia macht dies ganz deutlich:

„Man kann nicht einfach so improvisieren und eine inklusive Tanzlehrerin sein. Man muss ausgebildet sein, die Teilnehmenden verstehen und seinen Ansatz anpassen.“

Durch Quand on Danse absolvierte sie eine Ausbildung in inklusivem und angepasstem Tanz. Für sie ist diese Ausbildung unverzichtbar für jeden Profi, der seine Praxis für Menschen öffnen möchte, die oft vom Tanz ausgeschlossen sind.

Denn bestimmte Gruppen werden allzu oft an den Rand gedrängt: ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen, von Krankheit Betroffene...

„Das sind Menschen, die wir leicht vergessen, weil wir sie nicht unbedingt an der Straßenecke sehen. Und doch sind sie ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft.“

Über das menschliche Engagement hinaus sind die Vorteile des Tanzens gut dokumentiert. Neurowissenschaftliche Forschungen bestätigen seine positiven Auswirkungen auf Körper und Gehirn, insbesondere im Zusammenhang mit degenerativen Erkrankungen.

Sonia arbeitet daher Workshop für Workshop mit einer klaren Überzeugung weiter: Tanz spielt eine Rolle für das Wohlbefinden und die Inklusion.

Wer steht hinter Quand on Danse?
Porträt von Sarah Masson